Trips
Tagesausflüge
Die Vorhersagen lassen keinen Zweifel: Das Wetter wird vor Peters Abreise nicht mehr besser werden. Nach unserer Absicht, die Inseln des Dodekanes zu besuchen, müssen wir auch die Hoffnung auf eine Tagestour zur Mesonas-Schlucht aufgeben.
Day Trips
The forecasts leave no room for doubt: the weather will not improve before Peter’s departure. Having abandoned our plan to visit the Dodecanese islands, we must also give up hope of a day trip to the Mesonas Gorge.
Die Witterung ist einfach zu instabil, Regenschauer sind jederzeit zu erwarten und in der Schlucht, deren Pfad sich teilweise mehr als 100 m senkrecht über der Talsohle windet, brauchen wir keinen rutschigen Boden. Wir nennen sie „sightseeing by car“, unsere Ausflüge in die Umgebung von Sitía.
Am Montag vor Peters Flug fahren wir zunächst nach Agios Nikolas, wo wir dem Regen durch den Besuch des archäologischen Museums ausweichen. Das haben Hanna und ich zwar im Vorjahr schon einmal gesehen, aber die Sammlung ist sehr umfangreich und sehr gut strukturiert und die ausgestellten Artefakte sind mit einem sehr schlüssigen Konzept präsentiert. Das sieht man gern mehr als einmal.
The weather is simply too unsettled; rain showers are expected at any moment, and in the gorge, where the path winds its way in places more than 100 metres vertically above the valley floor, we don’t need slippery ground. We call our excursions in the area around Sitía ‘sightseeing by car’.
On the Monday before Peter’s flight, we head first to Agios Nikolas, where we take shelter from the rain by visiting the archaeological museum. Although Hanna and I had already seen it the previous year, the collection is very extensive and well-organised, and the artefacts on display are presented according to a very coherent concept. It’s the sort of place you’re happy to visit more than once.
Nach einem Kaffee mit griechischen Mehlspeisen unter dicht bewölktem Himmel wollen wir wieder in den Süden fahren – diesmal werden wir aber keinen Wasserfall mehr suchen, sondern wollen das Kloster Kapsá besuchen, oder wie es mit vollem Namen heißt „Ιερά Μονή Τιμίου Προδρόμου Καψά“ – „Heiliges Kloster des heiligen Vorläufers Kapsá“. Ein Mönch, der sogar ein paar Worte Deutsch konnte, hat uns die Kirche aufgesperrt und selbstgebackene Kekse spendiert. Dann lud er uns auch noch ein, die Einsiedlerhöhle des Heiligen Gerontogiannis zu besichtigen, der im 19. Jahrhundert 17 Jahre lang in dem Felsloch gelebt hat.
Anschließend fuhren wir zu einem einsamen Fischerhafen, zu dem es keinen Ort, sondern nur ein großes Dieselkraftwerk gibt. Der Hafen schaut sehr gut geschützt aus, aber er soll im Sommer voll mit Fischerbooten sein und nur Felsen und ein Fabriksgebäude als Nachbarschaft ist dann auch etwas öde.
Auf der Heimfahrt passierten wir noch Ziros in der Hochebene und besichtigten die venezianische Ansiedlung von Voila, bevor wir im letzten Licht des Tages nach Sitía zurückkehrten.
After a coffee with Greek pastries under a heavily overcast sky, we decide to head south again – but this time we won’t be looking for a waterfall; instead, we want to visit Kapsá Monastery, or as it is known in full, “Ιερά Μονή Τιμίου Προδρόμου Καψά” – “Holy Monastery of Saint John the Baptist at Kapsá”. A monk, who even knew a few words of German, unlocked the church for us and treated us to some homemade biscuits. He then invited us to visit the hermit’s cave of Saint Gerontogiannis, who lived in the rock-cut cave for 17 years in the 19th century.
We then drove to a secluded fishing harbour, which has no surrounding village, just a large diesel power station. The harbour looks very well sheltered, but it is said to be full of fishing boats in summer, and having only rocks and a factory building for neighbours does make it a bit of a desolate place.
On the way home, we passed through Ziros on the plateau and visited the Venetian settlement of Voila, before returning to Sitía in the last light of day.
Am nächsten Tag konnten wir nur einen kurzen Ausflug in die unmittelbare Umgebung machen, weil Peter noch fertig packen musste und wir uns für die Übersiedlung in ein kleineres Apartment vorbereiteten.
Daher wurde es Nachmittag, bis wir schließlich zum Kloster Toplou und zum Dattelpalmenwald von Vaï aufbrachen. Unser letztes Ziel, die Bucht von Itanos, war auch das erste Ziel, das wir fast zwei Wochen vorher mit dem Segelboot angesteuert hatten…
The next day, we were only able to take a short trip to the immediate vicinity, as Peter still had to finish packing and we were getting ready to move into a smaller studio apartment.
So it was already afternoon by the time we finally set off for Toplou Monastery and the date palm forest at Vaï. Our final destination, Itanos Bay, was also the first destination we had sailed to almost two weeks earlier…






